Tonga war für uns eine kleine Herausforderung. Als wir zum vereinbarten Termin erschienen sind und Tonga uns von weitem sah, bellte er schon wild los und war an der Leine nur noch schwer zu halten. Klar, als Schutz-, Jagd- und Wachhund musste er seine Lieben doch gegen alles verteidigen. Wir haben Frauchen und Herrchen erst einmal freundlich begrüßt und Tonga ignoriert. Zusammen mit der Schwester/Schwägerin, die Ihre Hündin Lai dabei hatte, machten wir uns zu einem Spaziergang auf. An der Leine war Tonga kaum zu bändigen und Herrchen meinte nur, er zählt die Postboten gar nicht mehr, die er schon gefressen hat, wie denn auch, kommt ja jeden Tag ein neuer…
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Nach einer Weile hatte sich Tonga mit Lai ausgetobt und konnte der Versuchung nicht widerstehen, ein Leckerchen von uns anzunehmen. Von diesem Zeitpunkt an, war das Eis gebrochen! Tonga hörte, wenn wir ihn riefen, sprang wie wild über die Wiese und holte sich immer wieder ein Leckerchen von uns ab. Nach etlichen Actionbildern und ein paar Familienbildern traten wir den Rückweg an.
Aus dem “zähnefletschenden Tonga-Ungetüm” (Zitat aus einer E-mail) wurde ein zahmes, neugieriges Fotomodel. Die Besitzer waren sichtlich erleichtert, dass Tonga sich beruhigt hatte