Babs war beim Friseur.
Das ist nichts selbstverständliches. Nachdem wir in einem großen Hundezubehörgeschäft schlechte Erfahrungen gemacht haben, wurde sie die letzten Male, mit der extra dafür erworbenen Hundeschneidemaschine von uns selbst geschert. Alles kein Thema, ein wenig hier rasiert und da geschnitten und gut ist’s.
Problematisch ist es nur bei den Ohren. Man will ja nicht zuviel wegschneiden oder gar in ihr Ohr schneiden.
Allerdings kommen ihre Ohren richtig schön zur Geltung wenn sie kurz geschnitten sind. Sie sieht dann richtig frech und hübsch aus unser kleines Wollknäuel.
An diesem Tag hatte ich aber keine Lust über eine Stunde den Hund zu scheren und so kam wieder der Gedanke auf, sich auf die Suche nach einem Hundesalon zu machen. Also gut. Die Überlegung war folgende: Wir suchen einen Hundesalon, in dem man den Hund nicht anschnallt, festzurrt oder gar mit ein wenig Grobheit ihr Köpfchen hält um sie in knapp zwei Stunden zu scheren möglichst kurzer Zeit zu scheren, das ist doch nur Stress für die Kleine, schliesslich kommt Babs aus dem Tierschutz und hatte vorher keine guten Erfahrungen bei den letzten Besitzern gemacht. Länger als eineinhalb Stunden sollte der Schönheitsbesuch nicht dauern, sonst wird es unerträglich und Babs wird unruhig – was ja auch verständlich ist. Wir sitzen ja auch keine 2 Stunden beim Friseur.
Von einer Bekannten haben wir einen Tip bekommen. Sie bringt dort selbst ihre beiden Hunde hin und ist sehr zufrieden. Fein. In der heutigen Zeit sieht man sich meistens erst einmal die Homepage an. Der erste Eindruck war gut. Man sorgt sich um das Wohl des Hundes. Alles bestens. Ein Anruf und der Ablauf sowie die Preise wurden erfragt. Dann das Beste an dieser spontanen Aktion. Der Termin. Normalerweise wartet man gut ein bis zwei Wochen auf einen Termin – das ist ja normal. Die freundliche Stimme am anderen Ende des Telefons: “In einer Stunde ist ein Termin frei, da ein Hund wegen Krankeit nicht kommen kann.” Ich: “Ja super. Ok, wir kommen.”
Das war’s. Eine Stunde später betraten wir den Hundesalon und es wurde erst einmal geschnuppert und gestreichelt, sowie ein Leckerli hier und da gegeben. Nachdem Babs den halben Laden erkundet hatte, stand sie auch schon bald auf dem Tisch und wurde geschert. Wir waren in ihrer Nähe, haben mit ihr geredet und natürlich beobachtet, wie ein Profi mit der Schere umgeht.
Alles war entspannt und verlief gut. Babs hat es gefallen und das Ergebnis läßt sich sehen. Nun wissen wir, dass man ein Hundeohr einfach zusammen legt, aber bitte keinen Knick rein machen Kante auf Kante und dann so den Großteil der Mähne wegschneiden kann. Ich liebe ihre kurzen Ohrenspitzen – richtig frech die Maus. Was sagt ihr?

Unsere kleine Maus

Die Ohren![]()

Babs und Claudia

Das Herz der Familie![]()

An was sie wohl gerade denkt?

Bei meinem Herrchen fühle ich mich am wohlsten.

Die Wuschelbeine![]()
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